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Klassenpflegschaft

Die Klassenpflegschaft besteht aus den Eltern der Lerngruppenkinder, sowie das Team der Klassenlehrer:innen und Erzieher:innen. Zum ersten Elternabend im Schuljahr lädt das Team ein, in weiteren Sitzungen ist das die Aufgabe der Klassenpflegschaftsvorsitzenden.

Abgesehen von einem ersten Treffen an dem die Wahlen stattfinden, ist es nicht gesetzlich geregelt, wie oft die Klassenpflegschaft innerhalb eines Schuljahres zusammenkommen sollte. In der Wartburgschule finden in der Regel drei Treffen im Schuljahr statt, gleichmäßig über das Jahr verteilt.

Dabei kann es in den einzelnen Häusern und Lerngruppen unterschiedlich geregelt sein, ob die Klassenpflegschaft in Form von Elternabenden oder Tischgruppennachmittagen oder Ähnlichem durchgeführt werden.

Wahlen und Ämter

In der ersten Klassenpflegschaftssitzung im Schuljahr werden einige Ämter an gewählte Eltern vergeben. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass sich die Eltern eine:n Vorsitzende:n (eine:n pro angefangene 20 Schüler) so wie eine Vertretung wählen. Außerdem wird in jeder Lerngruppe ein Kassenwart zur Verwaltung der Tagesgeldkassen gewählt und eine Kontaktperson zum Förderverein. Zuletzt werden noch zwei Elternteile zu Projektparner:innen ernannt; diese Eltern werden nicht gewählt sondern vom Team nach ihrer Bereitschaft dazu gefragt.

Die Wahlen der Ämter sollten normalerweise anonym abgehalten werden, können der Einfachheit halber aber auch einfach per Handzeichen abgestimmt werden, wenn die Eltern einstimmig damit einverstanden sein sollten.

Aufgaben und Ablauf der Klassenpflegschaft

Die Klassenpflegschaft soll in erster Linie ein Austausch zwischen Eltern und dem Schulteam sein. Dabei können Inhalte des Unterrichts und Abläufe in den Lerngruppen thematisiert werden, außerdem informiert das Schulteam über anstehende Projekte oder aktuelle Besonderheiten. In unserem Fall (Grundschulen bzw. Klassen unter der siebten) nehmen die Kinder an den Sitzungen nicht teil, also ist es auch Aufgabe der Eltern, ihre Kinder hier zu vertreten.

Ein typischer Ablauf für einen Elternabend könnte zum Beispiel so aussehen:

  1. Begrüßung und Vorstellung neuer Teammitglieder
  2. Blitzlichtrunde
  3. Bericht des Kassenwarts
  4. Info zum Distanzunterricht
  5. Kurzinfo zur Lerngruppenfahrt
  6. Rückmeldung zu Arbeitsplänen
  7. Projekt: Leben in Vielfalt - Liebe, Sexualität, Kinderkriegen
  8. Termine
  9. Verschiedenes

Aufgaben der Vorsitzenden

Vermitteln

Die Vorsitzenden der Elternpflegschaft sollen zwischen der Elternschaft (die ja auch ihre Kinder vertreten) und dem Schulteam vermitteln. Natürlich dürfen und sollen Eltern bei Unklarheiten auch die Teams direkt ansprechen oder per Mail kontaktieren, aber es kann im Laufe eines Schuljahres immer mal wieder Situationen geben, bei denen es einfacher ist eine unabhängige Person zu haben die zwischen Eltern und Schulteam vermittelt.

Einladen zu Elternabenden

Die Vorsitzenden laden außerdem zu allen weiteren Klassenpflegschaftssitzungen im Schuljahr ein. Die Tagesordnungspunkte sollten dabei mit den Teams abgestimmt werden. Da auch die Eltern ein Recht haben, Themen für eine Klassenpflegschaftssitzung vorzuschlagen, ist es sinnvoll die Eltern der Lerngruppe vorab zu kontaktieren und zu fragen ob es zu bestimmten Themen Gesprächsbedarf gibt. So können die Vorsitzenden und Teams der Lerngruppen die benötigte Zeit besser einschätzen.

Moderation der Elternabende

Die Vorsitzenden führen an Elternabenden durch die Tagesordnungspunkte und achten darauf, dass Kommunikationsregeln eingehalten werden. Zum Beispiel sollten Diskussionen nicht zu weit abschweifen oder sich zu sehr auf individuelle Personen beziehen. Gegebenenfalls können Randthemen in späteren Einzelgesprächen oder Kleingruppen besprochen werden, um den zeitlichen Rahmen eines Elternabends nicht zu sprengen. Für Interessierte gibt es hier einige gute Tipps zur Durchführung von Klassenpflegschaftsabenden.

Relativ häufig kann es vorkommen, dass Elternteile Deutsch nicht als Muttersprache sprechen und Diskussionen nicht gut folgen können. Dank online Übersetzungsprogrammen mag das in schriftlicher Kommunikation nicht mehr so gravierend sein, bei einer mündlichen Diskussion können solche sprachlichen Barrieren einzelne Personen komplett ausschließen. Es kann deshalb sinnvoll sein, sich im Vorfeld zu erkundigen ob jemand Hilfe bei der Übersetzung einiger Passagen braucht. Gegebenenfalls erklären sich andere Eltern in der Runde bereit, bei Fragen direkt zu übersetzen.

Teilnahme an der Schulpflegschaft

Die Vorsitzenden der Klassenpflegschaft werden zu den Schulpflegschaftsitzungen eingeladen, wo sie die Interessen der Eltern auf Schulebene vertreten. An der Wartburgschule trifft sich die Schulpflegschaft in der Regel 3 mal im Schuljahr. Mehr darüber kannst du hier nachlesen.

Besonderheiten einzelner Sitzungen

Nicht jeder Elternabend ist wie der Andere; je nachdem in welchem Jahrgang und in welcher Zeit im Schuljahr die Klassenpflegschaftssitzung stattfindet, sollten gegebenenfalls einige spezielle Punkte angesprochen werden. Diese Liste ist vermutlich noch unvollständig und kann mit der Zeit erweitert werden.

Erster Elternabend in Lerngruppen 1/2

Für die Eltern der neu eingeschulten Kinder ist dies der erste Elternabend an der Wartburgschule. Entsprechend viel gibt es zu erklären was die Konzepte der Schule und die speziellen Abläufe der einzelnen Lerngruppen angeht. Wie für die Kinder gibt es aber auch für die Eltern den Vorteil voneinander lernen zu können, sodass auch die erfahreneren Eltern helfen können, den neuen einen Überblick zu verschaffen.

Erster Elternabend in Lerngruppen 3/4

In den Lerngruppen der Stufen 3/4 wird sich für die Kinder und damit auch für die Eltern noch mal einiges ändern. In den Lerngruppen 3/4 werden die Kinder verstärkt selbstständig lernen und ihre Lernfortschritte dokumentieren. Wichtige Themen für den ersten Elternabend hier sind außerdem der Instrumentalunterricht und eventuell anstehende Lerngruppenfahrten.

Gegebenenfalls werden weitere Schulmaterialien benötigt, oder anstehende Projekte besprochen.

Letzter Elternabend der Eltern mit Übergang 2 - 3

Für die Eltern deren Kinder im nächsten Schuljahr von Lerngruppe 1/2 in die 3/4 wechseln, findet am Ende des Schuljahres ein erster Elternabend mit künftigen Besetzung (Eltern der aktuellen 3. Klässler:innen) statt. Hier werden zum Beispiel Fragen zu Lerngruppenfahrten (die schon zeitnah nach den Sommerferien stattfinden können) beantwortet. Auch zum Instrumentalunterricht und zur Auswahl der Instrumente haben die Eltern in der Regel einige Fragen.

Vor den Halbjahreszeugnissen / LEBs / Kinderbriefen in Lerngruppen 3/4

Achtung: Dieser Bereich ist noch unsicher und sollte inhaltlich noch mal mit einer Lehrperson der Schule abgestimmt werden

In der Wartburgschule gibt es keine Notenzeugnisse, mit einer Ausnahme: Das Halbjahreszeugnis der Viertklässler:innen wird zur Anmeldung in den weiterführenden Schulen benötigt. Die weiterführenden Schulen verlangen an dieser Stelle ein Notenzeugnis. Für viele Eltern stellen sich hier oft viele Fragen zu der Zusammensetzung der einzelnen Noten; etwas das sich an einem Elternabend zu besprechen lohnt.

Statt eines Notenzeugnisses bekommen die Kinder und Eltern zum jeweiligen Halbjahresende einen Lernentwicklungsbericht (LEB), in dem ausformuliert und in positiver Sprache die Entwicklung des Kindes in den einzelnen Fächern dokumentiert wird.

Auch hier gibt es eine Ausnahme: Am Ende des ersten Halbjahres der Drittklässler:innen gibt einen Kinderbrief, der explizit an die Kinder gerichtet ist und das letzte halbe Jahr reflektiert, sowie einen Ausblick auf die kommende Zeit diskutiert.

elternvertretung/klassenpflegschaft.txt · Zuletzt geändert: von robin